Moxa und Kältesymptome
Moxa in der Shiatsupraxis
Moxibustion ist eine Wärmebehandlung, die im kalten Norden Chinas
entwickelt wurde. Seit alters her wird zu diesem Zweck Beifußkraut mit
oder ohne Isolation über Akupunkturpunkten oder auch über bestimmten
Körperregionen verbrannt. Die entstehende Wärme tonisiert, bewegt lokale
Stagnationen, bewegt Ki in den Meridianen, zerstreut Schwellungen und
kann somit eine wunderbare Ergänzung zum Shiatsu sein, wenn die
KlientInnen z.B. mit Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden, Menstruationsschmerzen
oder auch Erschöpfung in die Behandlung kommen.
An diesem Wochenende werden verschiedene, leicht anzuwendende
Verfahren zur Selbstbehandlung, sowie zum einfachen und wirkungsvollen
Einsatz in einer Shiatsusitzung gezeigt und praktisch geübt. Dazu gehören
auch einige diagnostische Hilfen wie die Einführung in die Zungendiagnostik
zur Entscheidung, ob Moxa angewendet werden kann und darf, sowie
Kontraindikationen.
Sinnvoll für die Teilnahme ist die Kenntnis der Meridianverläufe und der
gebräuchlichsten Akupunkturpunkte.
Dorothee Tietz (geb 1957), Shiatsupraktikerin und Shiatsulehrerin, Lehrerin für
Akupunktur, Heilpraktikerin;
eigene Praxis in Münster für Shiatsu und Chinesische Medizin mit dem Schwerpunkt Frauengesundheit;
unterrichtet Shiatsu seit 1994, seit 2001 dabei Schwerpunkt auf Fortbildungen zur
Integrationvon Aspekten der Chinesischen Medizin in die Shiatsubehandlung
| Leitung | Dorothee Tietz |
| Zeitraum | 20.-21.10.2012 |
| Kurszeiten | Sa-So 10-18 Uhr |
| Stunden | 12 |
| Teilnahmegebühr | CHF 360.- plus CHF 20 für Material |
| Kursnummer | FB14-12 |
| Kursort | ESI-Kursraum Zürich |
